VISuM (Visually Impaired Suitable Mobility*)

Mehr mobile Unabhängigkeit für Blinde und Sehbehinderte

VISuM war ein Projekt des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik und Softwaretechnik der Universität Duisburg-Essen und wurde in Zusammenarbeit mit UNIAKTIV, dem Zentrum für gesellschaftliches Lernen und soziale Verantwortung der Universität Duisburg-Essen, entwickelt. Im Rahmen des Projektes sollte die Integration von blinden und sehbehinderten Menschen in den Alltag durch die Entwicklung von Software zur mobilen Navigation gefördert werden.

Durch die Nutzung innovativer Technologien, wie z.B. Handys, Smartphones und Global Positioning System (GPS), sollte dies umgesetzt werden. Die Software verarbeitete eine Kombination verschiedener (z.T. bereits existierender) Daten, die speziell auf die Bedürfnisse blinder und sehbehinderter Menschen zugeschnitten sind. Das Ziel war es, blinden und sehbehinderten Menschen dabei zu helfen sich ohne die Notwendigkeit spezieller Hardware im Straßenverkehr zu Recht zu finden und sich selbständig und uneingeschränkt bewegen zu können.

Eine Standortbestimmung durch GPS und entsprechendes Kartenmaterial sollten blinden und sehbehinderten Menschen dabei helfen, Haltestellen öffentlicher Verkehrsmittel zu finden, um sich auch in fremder Umgebung ohne Hilfe orientieren zu können. In Kombination mit digitalen Fahrplänen kann sich der Nutzer durch Sprachausgabe gewünschte Verbindungen heraussuchen. Dabei sollte bewusst auf Standard-Hardware mit WindowsMobile-Betriebssystem zurückgegriffen werden, um auch hier eine Integration in Bereichen der Beschaffung zu erreichen.

Team:
Michael Beul, Jörg Miller (Betreuung)
Sascha Liesner, Markus Tschersich, Thorsten Wand (Umsetzung - Phase 1)
Robin Bussiek, Tareq Heidarzada, Sebastian Röhren, Eduard Weber (Umsetzung - Phase2)

 

* ehemals "Eyeless Mobility"

Mit freundlicher Unterstützung von