Studienprojekt: Campus vor Ort

Einführung

Das Hochschulnetzwerk Bildung durch Verantwortung e.V. (HBdV) ist ein seit 2009 bestehender Zusammenschluss aus derzeit 45 Hochschulen. Die Mitglieder dieses Netzwerks sehen die Ermutigung und Befähigung zu persönlicher und gesellschaftlicher Verantwortungsübernahme ihrer Studierenden als wesentlichen Bildungsauftrag und fördert diese aktiv an ihren Hochschulen. Das Netzwerk unterstützt diese Bemühungen inhaltlich und hochschulpolitisch.

Weiterhin hat die UDE 2013 eine eigene Koordinationsstelle für den Ausbau von Campus-Community-Partnerschaften mit dem Schwerpunkt auf der Entwicklung und Integration von Service Learning namens UNIAKTIV eingerichtet. Diese Koordinationsstelle bietet Services und Innovationen für die Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Gemeinwesen an und berät und unterstützt die Fakultäten und die Hochschulleitung der UDE bei der Konzeption und Realisierung von Vorhaben und Entwicklungsprozessen, die Forschung und Lehre mit Gemeinwohlorientierung bzw. gesellschaftlichem Engagement verbinden.

Problemstellung

Um Service Learning und Bürgerschaftliches Engagement zu ermöglichen ist es wichtig, sich an guten Beispielen (sogenannten Mustern) orientieren zu können und so voneinander zu Lernen. Da Service Learning ein junges Themenfeld darstellt, wurde zur Weiterentwicklung und zum Austausch zwischen Campus-Communities und Hochschulen eine Online-Plattform namens Campus vor Ort konzipiert, die zur Sammlung von Good Practices von Service Learning dient. Hierfür sollen sowohl die Orte virtuell sichtbar als auch die Projekte online erlebbar gemacht werden.

Da die Zusammenarbeit verschiedener Akteure charakteristisch für Campus-Community-Partnerschaften ist, bietet die Plattform eine Übersicht über Hochschulen und Partnerorganisationen, die eigene Beiträge auf Campus vor Ort veröffentlicht haben. Jeder Ort hat ein Profil zugeordnet, in dem sich Personen wie Mitarbeiter/innen in Wort und Bild vorstellen. Diese Übersicht der aktiven Hochschulen und Partnerorganisationen dient dazu, sich über die Aktivitäten anderer Institutionen zu informieren und neue Kontakte zu knüpfen.

Die im Bereich des gesellschaftlichen Engagements gesammelten Aktivitäten auf Campus vor Ort beinhalten konkrete Projekte von Studierenden, ganze Lehrveranstaltungen oder Studienbereiche und Koordinationsstellen. Der Bereich „Projekte erleben“ bietet die Möglichkeit, diese vielgestaltigen Aktivitäten in Form von kurzen „Steckbriefen“ oder umfassenderer Erfahrungsberichte darzustellen. Hier können die Entstehungsgeschichte und Evaluationen vorgestellt werden.

Projektziel

Im Rahmen des Projekts soll eine neue Webseite für Campus vor Ort konzipiert und umgesetzt werden. Hierbei soll idealerweise auf ein CMS zurückgegriffen werden, um das Entwicklungsprojekt möglichst zielführend umzusetzen. Aus einer vorherigen Entwicklung sind bereits Designelemente und Datenbestände vorhanden, die genutzt und importiert werden können. Der Fokus liegt demnach vor allem auf der technischen Umsetzung und Handhabung des Datenimports und weniger auf Aspekten des Designentwurfs. In einer neuen, reduzierten Version der Ursprungsplattform soll der Fokus auf leichtere Wartung, erhöhte Sicherheit und Stabilität des Systems gelegt werden.

Ziel der neu zu entwickelnden Plattform ist es, die Sichtbarkeit und Transparenz von Service Learning und gesellschaftlichem Engagement an deutschsprachigen Hochschulen zu fördern. Die Plattform soll dabei sowohl Anregungscharakter haben als auch Kontaktstelle für potenziell interessierte Lehrende und Studierende sein.

Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit UNIAKTIV als Service Learning-Projekt durchgeführt. Die Studierenden bekommen über die Teilnahme am Projekt ein Zertifikat über das geleistete Engagement. Bei einem nachgewiesenen Engagement von 60 Stunden und mehr kann zudem der Landesnachweis NRW ausgestellt werden.

Anforderungen und Bewerbungsprozess

Da dieses Studienprojekt das Aufsetzen einer Webseite mithilfe eines CMS umfasst, sollten die Teilnehmer eine gewisse Programmiererfahrung mitbringen. Zumindest ist jedoch die Bereitschaft erforderlich, sich schnell und umfassend in neue Technologien einzuarbeiten (Content-Management-Systeme).

Die Bewerbung erfolgt über ein Onlineformular (Link zum Formular), indem Sie bspw. auch ihre Programmiererfahrungen angeben können. Sie haben zudem die Möglichkeit weitere mögliche Teammitglieder anzugeben, mit denen Sie eine gemeinsame Gruppe bilden wollen. Diese müssen sich jedoch auch über das Onlineformular bewerben.

Start der Bewerbung: 07.01.2021 (Link zum Onlineformular)

Ende der Bewerbung: 17.01.2021

Entscheidung: 19.01.2021
 

Ansprechpartner

Tobias Brogt

M. Sc.

E-Mail
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Telefon:
+49 201 18-34047