Do, 06. Mai. 2021   Woroch, Robert

Gero Strobel und Robert Woroch veröffentlichen Beiträge auf der ECIS 2021

Der Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Softwaretechnik (SOFTEC) ist mit zwei wissenschaftlichen Beiträgen auf der diesjährigen European Conference on Information System (ECIS) vertreten.

Der Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Softwaretechnik (SOFTEC) ist mit zwei wissenschaftlichen Beiträgen auf der diesjährigen European Conference on Information System (ECIS) vertreten. Die Beiträge zu den Themengebieten der Internet of Things (IoT)-basierten Geschäftsmodelle von Robert Woroch und Gero Strobel sowie zu Systemen des Internet of Nano-Things (IoNT) von Gero Strobel wurden zur Konferenz angenommen.

Die ECIS zählt zu den weltweit renommiertesten Konferenzen auf dem Gebiet der Informationssysteme und findet seit 1993 jährlich unter einem wechselnden Leitmotiv statt. In diesem Jahr steht die ECIS 2021 unter dem Motto "Human Values Crisis in a Digitizing World" und wird vom 14. – 16. Juni 2021, aufgrund der COVID-19-Pandemie nicht wie ursprünglich geplant in Marrakech, sondern im Rahmen der „AIS Virtual Conference Series“ online stattfinden.

Der Beitrag “UNDERSTANDING VALUE CREATION IN DIGITAL COMPANIES – A TAXONOMY OF IOT-ENABLED BUSINESS MODELS” von Robert Woroch und Gero Strobel adressiert die Herausforderungen im Rahmen der Identifikation und Entwicklung von wertschöpfenden, IoT-basierten Angeboten. Als Bindeglied zwischen Strategie und Geschäftsprozessen unterstützen Geschäftsmodelle dabei eine ganzheitliche Sicht auf Organisationen einzunehmen, lassen jedoch bislang IoT-spezifische Eigenschaften unberücksichtigt. Um diese Lücke zu schließen, wurde eine Taxonomie zur Beschreibung IoT-basierter Geschäftsmodelle entworfen und anhand von über 100 empirischen Objekten evaluiert. Der Beitrag liefert zudem Einblicke in die Ausgestaltung von Geschäftsmodellen in den Domänen Consumer Electronics sowie Healthcare. Die Taxonomie dient zum einen als Werkzeug zur Untersuchung der Integration von IoT in innovative Geschäftsmodelle und zum anderen als Grundlage für weitere Forschungsvorhaben auf diesem Gebiet.

Die zweite Veröffentlichung “HONEY, I SHRUNK THE INTERNET OF THINGS: AN INTERNET OF NANO-THINGS TAXONOMY” von Gero Strobel adressiert die nächste Evolutionsstufe des Internet der Ding, die Internet of Nano-Things. Dieser Ansatz kombiniert das klassische IoT-Paradigma mit den Methoden und Konzepten aus dem Bereich der Nanotechnologie. Zielsetzung ist durch die Reduktion der Größe der Objekte und durch die somit veränderten Materialeigenschaften völlig neue bis jetzt nicht dagewesene Anwendungspotenziale auszuschöpfen. Die Publikation liefert hierzu einen ersten Klassifikationsansatz in Form einer Taxonomie zur Einordung und Beschreibung der grundlegenden Konzepte des Themenfeldes.

Weitere Informationen zur ECIS finden Sie unter https://ecis2021.com/.