Themen für Bachelor-Studierende

Themen für das Seminar "Wirtschaftsinformatik"

(Sprache: deutsch/englisch) SOFTEC-BA-1

Themenkomplex: Forschungsmethoden der Wirtschaftsinformatik

Liste der möglichen konkreten Themen:

  • Informationsmodelle im allgemeinen und Referenzinformationsmodell oder auch Referenzmodelle im speziellem, stellen ein zentrales Werkzeug zur Modellierung innerhalb der Disziplin der Wirtschaftsinformatik dar. Der Fokus liegt hierbei auf der Gestaltung von Informationssystem im betrieblichen Kontext. Trotz der großen Verbreitung der Methodik und dessen Varianz an Modellarten, lässt sich innerhalb der Disziplin kein Konsens über den Begriff an sich finden. In den letzten Jahren lässt sich allerdings sowohl eine Tendenz zum wiederverwendungsorientierten Referenzmodellbegriffs also auch zur induktiven Modellierung feststellen.

    Ziel der Arbeit ist die definitorische Betrachtung des Terminus Referenzmodellsim Kontext der Disziplin Wirtschaftsinformatik unter Berücksichtigung des aktuellen Stands der Forschung auf Basis einer Literaturanalyse.

    Literatur

    • Fettke P, Loos P (2002) Methoden zur Wiederverwendung von Referenzmodellen‐Übersicht und Taxonomie. Referenzmodellierung 2002, Multikonferenz Wirtschaftsinformatik
    • Fettke P (2006) State-of-the-Art des State-of-the-Art. WIRTSCHAFTSINFORMATIK 48(4):257. doi.org/10.1007/s11576-006-0057-3. doi:10.1007/s11576-006-0057-3  
    • Fettke P (2014) Eine Methode zur induktiven Entwicklung von Referenzmodellen. In: Kundisch D, Suhl L, Beckmann L (Hrsg) Tagungsband Multikonferenz Wirtschafsinformatik 2014. Universität Paderborn, Paderborn, S 1034–1047
    • Thomas O (2006) Das Referenzmodellverständnis in der Wirtschaftsinformatik: Historie, Literaturanalyse und Begriffsexplikation
    • Vom Brocke J, Simons A, Niehaves B, Niehaves B, Riemer K, Plattfaut R, Cleven A (2009) Reconstructing the Giant: On the Importance of Rigour in Documenting the Literature Search Process. In: Newell S, Whitley E, Pouloudi N, Wareham J, Mathiassen L (Hrsg) Information systems in a globalising world : challenges, ethics and practices ; ECIS 2009, 17th European Conference on Information Systems, Verona, S 2206–2217. 
    • Webster J, Watson RT (2002) Analyzing the Past to Prepare for the Future: Writing a Literature Review. MIS Quarterly 26(2):xiii–xxiii. http://www.jstor.org/stable/4132319
  • Die Wirtschaftsinformatik ist eine recht junge Forschungsdisziplin, in der immer wieder über die Relevanz bestimmter Forschungsmethoden diskutiert wird. Insbesondere im Kontext der Übernahme von Methoden anderer Disziplinen im Gegensatz zur Entwicklung eigener Methoden und durch die Möglichkeit von konstruktionsorientierter vs. verhaltenswissenschaftlicher Forschung gerade auch im Hinblick auf die Schwesterdisziplin Information Systems Research sind die Relevanz ausgewählter Forschungsmethoden ein Thema.

    Ein mögliches Ziel der Arbeit wäre nachdem ein Überblick über konkrete Forschungsmethoden gegeben wird eine Bewertung dieser Methoden nach ihrer Nutzung innerhalb des Fachgebietes auf der einen Seite, sowie nach ihrem zeitlichen Aufwand und der benötigten Vorerfahrung auf der anderen Seite vorzunehmen, um schlussendlich ein Auswahlraster an Forschungsmethoden vorzustellen, dass Studierende für ihre erste wissenschaftliche Arbeit einsetzen können.

    Literatur

    • Frank U (2007) Ein Vorschlag zur Konfiguration von Forschungsmethoden in der Wirtschaftsinformatik. In: Lehner F, Zelewski S (Hrsg) Wissenschaftstheoretische Fundierung und wissenschaftliche Orientierung der Wirtschaftsinformatik. Gito, Berlin, S 156–185
    • March ST, Storey VC (2008) Design Sciene in the Information Systems Discipline. MIS Quarterly 32(4):725–730
    • Oates BJ (2006) Researching information systems and computing. Sage Publications, London, Thousand Oaks, Calif
    • Peffers K, Tuunanen T, Rothenberger MA, Chatterjee S(2007) A Design Science Research Methodology for Information Systems Research. Journal of Management Information Systems 24(3):45–77. doi:10.2753/MIS0742-1222240302 
    • Schauer C (2011) Die Wirtschaftsinformatik im internationalen Wettbewerb. Vergleich der Forschung im deutschsprachigen und nordamerikanischen Raum. Gabler
    • Schreiner M, Hess T, Benlian A (2015) Gestaltungsorientierter Kern oder Tendenz zur Empirie? Zur neueren methodischen Entwicklung der Wirtschaftsinformatik
    • Wilde T, Hess T (2006) Methodenspektrum der Wirtschaftsinformatik: Überblick und Portfoliobildung. www.wim.bwl.uni-muenchen.de/download/epub/ab_2006_02.pdf(Abruf am 2012-12-14)
    • Wilde T, Hess T (2007) Forschungsmethoden der Wirtschaftsinformatik. WIRTSCHAFTSINFORMATIK 49(4):280–287. doi:10.1007/s11576-007-0064-z 
    • Zelewski S (2009) Was ist eigentlich Grundlagenforschung in der Wirtschaftsinformatik? WIRTSCHAFTSINFORMATIK 51(2):227–230. doi:10.1007/s11576-008-0130-1 

(Sprache: deutsch/englisch) SOFTEC-BA-2

Themenkomplex: Architekturen im Zeitalter der Digitalisierung

Liste der möglichen konkreten Themen:

  • Im Rahmen der Digitalisierung nehmen intelligente Produkte und die darauf aufbauenden Dienstleistungen einen immer größeren Platz im betrieblichen, aber auch persönlichen Leben ein. Die Grundlage hierfür, stellen Hardwarekomponenten dar die immer leistungsfähiger und vor allem kostengünstigere werden, so dass, es Unternehmen möglich ist, vorhandene, aber auch neue Produkte mit smarten Komponenten auszustatten. Diese Produkte bieten Unternehmen und Kunden völlig neue Interaktionsmöglichkeiten und schaffen so Mehrwerte für den Endkunden aber auch für die Unternehmen. 

    Dies neuen Möglichkeiten stellen Unternehmen aber auch vor neue Herausforderungen, die sich im Gegensatz zu vorherigen technologischen Neuerungen nicht nur auf einzelne Bereiche des Unternehmens auswirken, sondern einen globalen Effekt auf diese haben. Vor diesem Hintergrund wäre das Ziel der Arbeit die Betrachtung des von Unternehmensarchitekturen im Kontext von intelligenten Produkten unter der Forschungsfrage: Welchen Einfluss hat das Internet der Dinge auf Unternehmensarchitekturen?

    Literatur

    • Aier S, Riege C, Winter R (2008) Unternehmensarchitektur – Literaturüberblick und Stand der Praxis. WIRTSCHAFTSINFORMATIK 50(4):292–304. doi.org/10.1365/s11576-008-0062-9. doi:10.1365/s11576-008-0062-9
    • Fettke P (2006) State-of-the-Art des State-of-the-Art. WIRTSCHAFTSINFORMATIK 48(4):257. doi.org/10.1007/s11576-006-0057-3. doi:10.1007/s11576-006-0057-3 
    • Matthes D (2011) Enterprise Architecture Frameworks Kompendium. Springer Berlin Heidelberg, Berlin, Heidelberg. doi:10.1007/978-3-642-12955-1
    • Vom Brocke J, Simons A, Niehaves B, Niehaves B, Riemer K, Plattfaut R, Cleven A (2009) Reconstructing the Giant: On the Importance of Rigour in Documenting the Literature Search Process. In: Newell S, Whitley E, Pouloudi N, Wareham J, Mathiassen L (Hrsg) Information systems in a globalising world : challenges, ethics and practices ; ECIS 2009, 17th European Conference on Information Systems, Verona, S 2206–2217. 
    • Webster J, Watson RT (2002) Analyzing the Past to Prepare for the Future: Writing a Literature Review. MIS Quarterly 26(2):xiii–xxiii. http://www.jstor.org/stable/4132319
    • WinterR, Fischer R (2006) Essential Layers, Artifacts, and Dependencies of Enterprise Architecture. In: 2006 10th IEEE International Enterprise Distributed Object Computing Conference Workshops (EDOCW'06). 16.10.06 - 20.10.06, IEEE Computer Society Washington, S 30. doi:10.1109/EDOCW.2006.33 
  • Im Rahmen der Digitalisierung nehmen intelligente Produkte und die darauf aufbauenden Dienstleistungen einen immer größeren Platz im betrieblichen, aber auch persönlichen Leben ein. Die Grundlage hierfür, stellen Hardwarekomponenten dar die immer leistungsfähiger und vor allem kostengünstigere werden, so dass, es Unternehmen möglich ist, vorhandene, aber auch neue Produkte mit smarten Komponenten auszustatten. Diese Produkte bieten Unternehmen und Kunden völlig neue Interaktionsmöglichkeiten und schaffen so Mehrwerte für den Endkunden aber auch für die Unternehmen. 

    Dies neuen Möglichkeiten stellen Unternehmen aber auch vor neue Herausforderungen, die sich im Gegensatz zu vorherigen technologischen Neuerungen nicht nur auf einzelne Bereiche des Unternehmens auswirken, sondern einen globalen Effekt auf diese haben. Vor diesem Hintergrund ist das Ziel der Arbeit die Betrachtung des von Informationssystemen und deren Architekturen im Kontext von intelligenten Produkten unter der Forschungsfrage: Welchen Einfluss hat das Internet der Dinge auf die Architektur und Konstruktion von Informationssystemen?

    Literatur

    • Aier S, Riege C, Winter R (2008) Unternehmensarchitektur – Literaturüberblick und Stand der Praxis. WIRTSCHAFTSINFORMATIK 50(4):292–304. doi.org/10.1365/s11576-008-0062-9. doi:10.1365/s11576-008-0062-9
    • FettkeP (2006) State-of-the-Art des State-of-the-Art. WIRTSCHAFTSINFORMATIK 48(4):257. doi.org/10.1007/s11576-006-0057-3. doi:10.1007/s11576-006-0057-3 
    • Matthes D (2011) Enterprise Architecture Frameworks Kompendium. Springer Berlin Heidelberg, Berlin, Heidelberg. doi:10.1007/978-3-642-12955-1
    • Sinz, E.J. (1997) Architektur betrieblicher Informationssysteme. Otto-Friedrich-Univ, Bamberg
    • Vom Brocke J, Simons A, Niehaves B, Niehaves B, Riemer K, Plattfaut R, Cleven A (2009) Reconstructing the Giant: On the Importance of Rigour in Documenting the Literature Search Process. In: Newell S, Whitley E, Pouloudi N, Wareham J, Mathiassen L (Hrsg) Information systems in a globalising world : challenges, ethics and practices ; ECIS 2009, 17th European Conference on Information Systems, Verona, S 2206–2217. 
    • Webster J, Watson RT (2002) Analyzing the Past to Prepare for the Future: Writing a Literature Review. MIS Quarterly 26(2):xiii–xxiii. http://www.jstor.org/stable/4132319
    • Winter R, Fischer R (2006) Essential Layers, Artifacts, and Dependencies of Enterprise Architecture. In: 2006 10th IEEE International Enterprise Distributed Object Computing Conference Workshops (EDOCW'06). 16.10.06 - 20.10.06, IEEE Computer Society Washington, S 30. doi:10.1109/EDOCW.2006.33 
    • Winter, R,  Aier, S (o.J) Informationssystem-Architektur, www.enzyklopaedie-der-wirtschaftsinformatik.de/lexikon/daten-wissen/Informationsmanagement/Information-/Informationssystem-Architektur/index.html
  • Gesundheit ist ein grundlegendes menschliches Bedürfnis. Aufgrund einer stetig wachsenden Weltbevölkerung, einer alternden Gesellschaft und einer Zunahme chronischer Krankheiten gerät das Gesundheitssystem zunehmend unter Druck. Medizinische Ressourcen, wie Infrastruktur, Spezialisten und Medikamente, werden zu einem immer wertvolleren Gut. Traditionelle Behandlungsmethoden stoßen hierbei bald an ihre Grenzen.

    Technologien wie das Internet der Dinge, Cloud Computing und maschinelles Lernen zeigen ein großes Potenzial, um diesen stetig wachsenden Druck auf das Gesundheitssystem zu verringern. Insbesondere der Einsatz intelligenter Produkte kann dazu beitragen, die Kosten für medizinische Standarduntersuchungen in Krankenhäusern und Fachkliniken zu senken.

    Um eine IoT-basierte Gesundheitsversorgung für Patienten gewährleisten zu können, sind allerdings ganzheitliche Informationssysteme erforderlich, die eine Gesamtsystemperspektive einnehmen und sowohl systemrelevante technologische als auch menschliche Aspekte integrieren. Vor diesem Hintergrund soll folgende Forschungsfrage untersucht werden: Wie müssen Informationssysteme aus architektonischer Sicht für den Bereich der intelligenten Gesundheit gestaltet werden?

    Literatur

    • Baker, S. B., Xiang, W., and Atkinson, I. (2017). “Internet of Things for Smart Healthcare: Technologies, Challenges, and Opportunities,” IEEE Access (5), pp. 26521-26544 (doi: 10.1109/ACCESS.2017.2775180).
    • Din, S., and Paul, A. 2019. “Smart health monitoring and management system: Toward autonomous wearable sensing for Internet of Things using big data analytics,” Future Generation Computer Systems (91), pp. 611-619 (doi: 10.1016/j.future.2017.12.059).
    • Jita, H., and Pieterse, V. (2018). “A Framework to Apply the Internet of Things for Medical Care in a Home Environment,” in Proceedings of the 2018 International Conference on Cloud Computing and Internet of Things, New York, NY, USA: Association for Computing Machinery, pp. 45-54.
  • Die fortschreitende Digitalisierung und die damit einhergehenden Marktveränderungen bedingen, dass Unternehmen die neuen Möglichkeiten für Innovationen, die sich durch moderne Technologien bieten, zielgerichtet einsetzen. Ziel ist es, eine Zustandsverbesserung bei allen an der Wertschöpfung beteiligten Stakeholdern (Kunden, Unternehmen, Organisationen, …) zu erreichen. Daher werden viele, bisher losgelöste, wenig technische Produkte, in einen softwaretechnisch geprägten Kontext gesetzt.

    Durch intelligente Technologie ergänzte Produkte werden als smarte Produkte (oder bspw. Smart Connected Products) bezeichnet. Ein Beispiel bilden Wearables in der Form einer am Handgelenk getragenen Uhr. Diese erfasst unter anderem die Schrittzahl und leitet diese an einen digitalen Service weiter. Eine Auswertung der erfassten Daten kann dann für zielgerichtete Empfehlungen an den User eingesetzt werden.

    Problemstellung: Smarte Produkte setzten sich aus materiellen Komponenten (mechanische und elektronische Bestandteile), smarten Komponenten (Sensoren, Prozessoren, Software, …) und verbindenden Komponenten (Ports, Antennen, …) zusammen. Software bildet bei der Generierung des Nutzens des SCPs einen wesentlichen Teil. Hier sind geeigneten Softwarearchitekturen erforderlich, um die Anforderungen der Integration verschiedenster Komponenten zu ermöglichen.

    Ziel: Ziel der Arbeit ist es, mögliche Architekturansätze zu identifizieren und zu bewerten. Dabei kann dann bspw. ein erstes Konzept für eine geeignete Softwarearchitektur abgeleitet werden.

    Ergebnisartefakt: Überblick über geeignete Architekturansätze und deren Analyse im Hinblick auf den Einsatz für smarte Produkte.

    Literatur

    • Di Francesco P, Malavolta I, Lago P (2017) Research on Architecting Microservices. Trends, Focus, and Potential for Industrial Adoption. In: 2017 IEEE International Conference on Software Architecture (ICSA), S 21–30. doi:10.1109/ICSA.2017.24
    • Porter ME, Heppelmann JE (2014) How Smart, Connected Products are Transforming Competition. Harvard Business Review 92(11):64–88
    • Porter ME, Heppelmann JE (2015) How Smart, Connected Products Are Transforming Companies. Harvard Business Review 93(10):96–114
    • Schiller, Barbara; Brogt, Tobias; Schuler, J. Peter M.; Strobel, Gero (2018) Can Self-Tracking Solutions Help with Understanding Quality of Smart, Connected Products? In: AIS (Hrsg.): Proceedings of the 26th European Conference on Information Systems (ECIS). Portsmouth 2018
    • Vogel O, Arnold I, Chughtai A, Ihler E, Kehrer T, Mehlig U, Zdun U (2009) Software-Architektur. Grundlagen -- Konzepte -- Praxis. 2. Auflage. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg

(Sprache: deutsch/englisch) SOFTEC-BA-3

Themenkomplex: Services im Zeitalter der Digitalisierung

Liste der möglichen konkreten Themen:

  • Das "Internet der Dinge“ hat in den letzten Jahren sowohl in der Praxis als auch in der Forschung immer mehr an Popularität gewonnen. Basierend auf den Fähigkeiten intelligenter Produkte, wandeln sich Dienstleistungen zu "intelligente Dienstleistungen". Zentraler Fokus liegt hierbei auf Co-Value-Creation durch Nutzer und Anbieter. 

    Auch wenn erste Versuche zur Konzeption und Klassifizierung von Smart Services unternommen wurden, scheint es noch keinen Gesamtkonsens über die spezifischen Merkmale von Smart Services zu geben. An dieser Stelle würde eine gemeinsame, beschreibende Sprache basierend auf den wichtigstenzentralen Smart Service-Attributen, helfen die unterschiedlichen Service-Arten und deren Konfigurationsmöglichkeiten zu beschreiben, zu analysieren und zu identifizieren.

    Vor diesem Hintergrund wäre das Ziel der Arbeit die Entwicklung der Taxonomie nach Nickelson et al. (2013) im Rahmen der Forschungsfrage: Wie lassen sich Smart Services in Bezug auf deren zentrale Service-Merkmale beschreiben?

    Literatur

    • Allmendinger G, Lombreglia R (2005) Four strategies for the age of smart services. Harvard Business Review 83(10)
    • Barile S, Polese F (2010) Smart Service Systems and Viable Service Systems. Applying Systems Theory to Service Science. Service Science 2(1-2):21–40. doi:10.1287/serv.2.1_2.21 
    • Borgmeier A, Grohmann A, Gross S (2017) Smart services und Internet der Dinge. Geschäftsmodelle, Umsetzung und Best Practices : Industrie 4.0, Internet of Things (IoT), Machine-To-Machine, Big Data, Augmented Reality Technologie. Hanser, München
    • Bullinger H-J (Hrsg) (2006) Service engineering : Entwicklung und Gestaltung innovativer Dienstleistungen. Mit 24 Tabellen. 2., vollst. überarb. und erw. Aufl. Springer, Berlin [u.a.]
    • Porter ME, Heppelmann JE (2014) How smart, connected products are transforming competition. Harvard Business Review 92(11)
    • Thomas O, Nüttgens M, Fellmann M (Hrsg) (2017) Smart Service Engineering. Konzepte und Anwendungsszenarien für die digitale Transformation. Springer Fachmedien Wiesbaden; Imprint: Springer Gabler, Wiesbaden. doi:10.1007/978-3-658-16262-7 
    • NickersonRC, VarshneyU, MuntermannJ (2013) A method for taxonomy development and its application in information systems. European Journal of Information Systems 22(3):336–359. doi.org/10.1057/ejis.2012.26. doi:10.1057/ejis.2012.26 
  • Die fortschreitende Digitalisierung und die damit einhergehenden Marktveränderungen bedingen, dass Unternehmen die neuen Möglichkeiten für Innovationen, die sich durch moderne Technologien bieten, zielgerichtet einsetzen wollen. Ziel ist es, eine Zustandsverbesserung bei allen an der Wertschöpfung beteiligten Stakeholdern (Kunden, Unternehmen, Organisationen, …) zu erreichen. Daher werden viele, bisher losgelöste, wenig technische Produkte, in einen softwaretechnisch geprägten Kontext gesetzt.

    Durch intelligente Technologie ergänzte Produkte werden als smarte Produkte (oder bspw. auch Smart Connected Products) bezeichnet und gliedern sich in den IoT-Kontext ein. Ein Beispiel bilden Wearables in der Form einer am Handgelenk getragenen Uhr. Diese erfasst unter anderem die Schrittzahl und leitet diese an einen digitalen Service weiter. Eine Auswertung der erfassten Daten kann dann für zielgerichtete Empfehlungen an den User eingesetzt werden.

    Problemstellung: Wesentliche Grundlagen von smarten Produkten bilden Plattformen (oder auch Ökosysteme) die alle beteiligten Elemente miteinander verbinden. Derartige Plattformen umfassen eine Vielzahl von Funktionen und unterscheiden sich zudem je nach Einsatzzweck.

    Ziel/Ergebnisartefakte: Das Ziel dieser Seminararbeit ist die Herausarbeitung der Bedeutung von Plattformen bzw. Ökosystemen im Kontext von smarten Produkten. Dabei sollen die Begriffe umfassend erarbeitet und definiert werden und zudem ein klarer Bezug zu smarten Produkten hergestellt werden. Wünschenswert ist zudem ein Überblick über bestehende Plattformen und deren Eigenschaften.

    Literatur

    • Porter ME, Heppelmann JE (2014) How Smart, Connected Products are Transforming Competition. Harvard Business Review 92(11):64–88
    • Porter ME, Heppelmann JE (2015) How Smart, Connected Products Are Transforming Companies. Harvard Business Review 93(10):96–114
    • Schiller, Barbara; Brogt, Tobias; Schuler, J. Peter M.; Strobel, Gero (2018) Can Self-Tracking Solutions Help with Understanding Quality of Smart, Connected Products?. In: AIS (Hrsg.): Proceedings of the 26th European Conference on Information Systems (ECIS). Portsmouth 2018
  • Durch die Digitale Transformation befinden sich Unternehmen in einem Umfeld, dass viele neue Herausforderungen und Anforderungen umfasst. Die Berücksichtigung bzw. der Umgang mit diesen ist für den Fortbestand der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen entscheidend. Servicesysteme bieten dabei eine Möglichkeit, um neuartige Geschäftsmodelle zu unterstützen oder vorhandene Geschäftsmodelle an die neuen Anforderungen anzupassen. Servicesysteme setzten den Fokus dabei auf die gemeinsame Wertschöpfung zwischen verschiedenen Akteuren (co-creation of value) und integrieren sowohl soziale als auch technische Entitäten. Der Wert entsteht dabei durch den oftmals kombinierten Einsatz von Dienstleistungen und/oder Produkten.

    Problemstellung: Der Entwurf derartige Servicesysteme ist auf Grund des Umfelds und der Komplexität nicht trivial und bedarf einer methodischen Unterstützung. Hierfür bietet sich unter anderem das Service Systems Engineering an, das auf den ingenieurmäßigen Entwurf, die Entwicklung und die Einführung von Servicesystemen fokussiert. Einen wesentlichen Bestandteil bilden dabei entsprechende Vorgehensmodelle, die den Entwurfsprozess in planbare Schritte teilen und so die Machbarkeit unterstützen.

    Ziel: Ziel der Arbeit ist es, zu zeigen, welche Vorgehensmodelle für den Entwurf derartige Servicesysteme existieren.

    Ergebnisartefakt: Überblick über geeignete Vorgehensmodelle.

    Literatur

    • Böhmann T, Leimeister JM, Möslein K (2014) Service Systems Engineering. Business & Information Systems Engineering 6(2):73–79. doi:10.1007/s12599-014-0314-8
  • Laut einer Studie der International Data Corporation wird sich die Menge an jährlich anfallenden Daten bis zum Jahr 2020 mehr als verzehnfachen und global auf 44 Billionen Gigabyte anwachsen. Als auschlaggebenden Grund sehen die Experten hierfür den steigenden Einsatz von Sensoren sowohl im privaten als auch im industriellen Kontext. Mit der immer weiter steigenden Datenmenge, welche sowohl von Menschen aber auch im Zuge der Digitalisierung immer mehr von Maschinen produziert werden, ergeben sich für Unternehmen neue Möglichkeiten. 

    Hierbei ist allerdings zu beachten, dass das reine Anhäufen von Daten keinen Mehrwert schafft, sondern es notwendig ist, diese zu verstehen. Vor diesem Hintergrund wäre das Ziel der Arbeit die Entwicklung der Taxonomie nach Nickelson et al. (2013) im Rahmen der Forschungsfrage: Wie lässt sich Smart Data in Bezug auf dessen essentielle Merkmale beschreiben?

    Literatur

    • A. Lenk, L. Bonorden, A. Hellmanns, N. Roedder, S. Jaehnichen (Hrsg) (2015) Towards a taxonomy of standards in smart data. 2015 IEEE International Conference on Big Data (Big Data)
    • Bloching B, Luck L, Ramge T (2015) Smart Data. Daten-Strategien, die Kunden wirklich wollen und Unternehmen wirklich nützen. 1. Aufl. Redline-Verl., München
    • George JA (2010) Smart data. Enterprise performance optimization strategy. John Wiley & Sons, Hoboken, N.J.
    • NickersonRC, VarshneyU, MuntermannJ (2013) A method for taxonomy development and its application in information systems. European Journal of Information Systems 22(3):336–359. doi.org/10.1057/ejis.2012.26. doi:10.1057/ejis.2012.26 

(Sprache: deutsch/englisch) SOFTEC-BA-4

Themenkomplex: Entwurf und Bedeutung von smarten Produkten im Zeitalter der Digitalisierung

Liste der möglichen konkreten Themen:

  • Dem Internet der Dinge und den dazugehörigen smarten Produkten wird eine hohe deskriptive Kraft zugesprochen. Grundlage dieses Phänomens stellen intelligente, verbundene Produkte dar, die über Sensoren und Aktoren ihre Umgebung wahrnehmen oder mit dieser interagieren. Basierend auf diese Interaktionsmöglichkeiten ergeben sich sowohl für Nutzer der Produkte als auch für deren Hersteller neu Möglichkeiten im Bereich der Interaktion aber vor allem in der Wertschöpfung.

    Bei einer genaueren Betrachtung stellen diese Produkte allerdings keine neue Erfindung dar. Schon 1988 skizzierte Mark Weiser unter dem Begriff des Ubiquitous Computingdie grundlegende Idee des allgegenwärtigen Computers und somit die ersten Ansätze des heutigen Internet of Things. Ziel der Arbeit ist vor diesem Hintergrund eine State-of-the-Art-Analyse zur Darstellung des aktuellen Forschungsstandes und der jeweiligen Forschungsströme im Themenfeld Internet of Things inklusive der Betrachtung aktueller Forschungslücken. 

    Literatur

    • Fettke P (2006) State-of-the-Art des State-of-the-Art. WIRTSCHAFTSINFORMATIK 48(4):257. doi.org/10.1007/s11576-006-0057-3. doi:10.1007/s11576-006-0057-3 
    • Fleisch E, Weinberger M, Wortmann F (2015) Geschäftsmodelle im Internet der Dinge. Schmalenbachs Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung 67(4):444–465. doi.org/10.1007/BF03373027. doi:10.1007/BF03373027 
    • Novales A, Mocker M, Simonovich D (Hrsg) (2016) IT-enriched "digitized" products. Building blocks and challenges. Association for Information Systems
    • NickersonRC, VarshneyU, MuntermannJ (2013) A method for taxonomy development and its application in information systems. European Journal of Information Systems 22(3):336–359. doi.org/10.1057/ejis.2012.26. doi:10.1057/ejis.2012.26 
    • Porter M, Heppelmann J (2014) How Smart, Connected Products Are Transforming Competition. Harvard Business Review 92(11):64–88
    • Porter M, Heppelmann J (2015) How Smart, Connected Products are Transforming Companies. Harvard Business Review 93(10):96–114
    • Püschel L, Roeglinger M, Schlott H (2016) What's in a Smart Thing? Development of a Multi-layer Taxonomy. In: Proceedings of the International Conference on Information Systems - Digital Innovation at the Crossroads, ICIS 2016, Dublin, Ireland, December 11-14, 2016. aisel.aisnet.org/icis2016/DigitalInnovation/Presentations/6
    • Püschel L, Röglinger M, Schlott H (2017) Smart Things im Internet der Dinge - ein Klassifikationsansatz. Wirtschaftsinformatik & Management 9(2):54–61. doi:10.1007/s35764-017-0042-1 
    • Vom Brocke J, Simons A, Niehaves B, Niehaves B, Riemer K, Plattfaut R, Cleven A (2009) Reconstructing the Giant: On the Importance of Rigour in Documenting the Literature Search Process. In: Newell S, Whitley E, Pouloudi N, Wareham J, Mathiassen L (Hrsg) Information systems in a globalising world : challenges, ethics and practices ; ECIS 2009, 17th European Conference on Information Systems, Verona, S 2206–2217. 
    • Webster J, Watson R (2002) Analyzing the Past to Prepare for the Future: Writing a Literature Review. MIS Quarterly 26(2):xiii–xxiii. http://www.jstor.org/stable/4132319
    • Yoo Y, Henfridsson O, Lyytinen K (2010) Research Commentary‐-The New Organizing Logic of Digital Innovation: An Agenda for Information Systems Research. Information System Research 21(4):724–735. dx.doi.org/10.1287/isre.1100.0322. doi:10.1287/isre.1100.0322
  • Intelligente, verbundene Produkte oder auch smart Produkts sind heutzutage in immer mehre Bereichen des täglichen aber auch beruflichen Alltags zu finden. Basierende auf Ihren Sensoren bieten Sie sowohl Nutzern aber auch Herstellern völlig neue Möglichkeiten zu Interaktion und Wertschöpfung.

    Trotz der weiten Verbreitung der Produkte ist sowohl im wissenschaftlichen als auch im industriellen Kontext keine einheitliche Definition dieser zu finden. So beschreibt Porter und Heppelmann beispielsweise unter dem Terminus Smart (Connected) Products einen drei stufigen Architektur-Stack mit aggregierten Applikations- und Datenhaltungsschicht, wohingegen Yoo et al. einen vierstufigen Layer-basierten Ansatz mit dedizierter Trennung zwischen Service, Content und Produkt verfolgt. Durch weiterführende Exploration der Literatur lässt sich neben diesen eher synonym verwendeten Begrifflichkeiten noch viele weitere ähnlichen gelagerte Terminologien wie IoT, CPS, Smart Objects oder auch Digitalizied Products finden.

    Ziel der Arbeit ist vor diesem Hintergrund die Entwicklung einer Taxonomie nach Nickelson et al. (2013) zu Beschreibung von intelligenten Produkten im Rahmen der Forschungsfrage: Wie lässt sich Smart Products in Bezug auf Ihre essentiellen Merkmale beschreiben und ganzheitlich definieren?

    Literatur

    • Fleisch E, Weinberger M, Wortmann F (2015) Geschäftsmodelle im Internet der Dinge. Schmalenbachs Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung 67(4):444–465. doi.org/10.1007/BF03373027. doi:10.1007/BF03373027 
    • Novales A, Mocker M, Simonovich D (Hrsg) (2016) IT-enriched "digitized" products. Building blocks and challenges. Association for Information Systems
    • Nickerson RC, Varshney U, Muntermann J (2013) A method for taxonomy development and its application in information systems. European Journal of Information Systems 22(3):336–359. doi.org/10.1057/ejis.2012.26. doi:10.1057/ejis.2012.26 
    • Porter M, Heppelmann  J (2014) How Smart, Connected Products Are Transforming Competition. Harvard Business Review 92(11):64–88
    • Porter M, Heppelmann J (2015) How Smart, Connected Products are Transforming Companies. Harvard Business Review 93(10):96–114
    • Püschel L, Roeglinger M, Schlott H (2016) What's in a Smart Thing? Development of a Multi-layer Taxonomy. In: Proceedings of the International Conference on Information Systems - Digital Innovation at the Crossroads, ICIS 2016, Dublin, Ireland, December 11-14, 2016. aisel.aisnet.org/icis2016/DigitalInnovation/Presentations/6
    • Püschel L, Röglinger M, Schlott H (2017) Smart Things im Internet der Dinge - ein Klassifikationsansatz. Wirtschaftsinformatik & Management 9(2):54–61. doi:10.1007/s35764-017-0042-1 
    • Yoo Y, Henfridsson O, Lyytinen K (2010) Research Commentary‐-The New Organizing Logic of Digital Innovation: An Agenda for Information Systems Research. Information System Research 21(4):724–735. dx.doi.org/10.1287/isre.1100.0322. doi:10.1287/isre.1100.0322
  • Die fortschreitende Digitalisierung und die damit einhergehenden Marktveränderungen bedingen, dass Unternehmen die neuen Möglichkeiten für Innovationen, die sich durch moderne Technologien bieten, zielgerichtet einsetzen. Ziel ist es, eine Zustandsverbesserung bei allen an der Wertschöpfung beteiligten Stakeholdern (Kunden, Unternehmen, Organisationen, …) zu erreichen. Daher werden viele, bisher losgelöste, wenig technische Produkte, in einen softwaretechnisch geprägten Kontext gesetzt.

    Durch intelligente Technologie ergänzte Produkte werden als smarte Produkte (oder bspw. Smart Connected Products) bezeichnet. Ein Beispiel bilden Wearables in der Form einer am Handgelenk getragenen Uhr. Diese erfasst unter anderem die Schrittzahl und leitet diese an einen digitalen Service weiter. Eine Auswertung der erfassten Daten kann dann für zielgerichtete Empfehlungen an den User eingesetzt werden.

    Problemstellung: Derartige smarte Produkte unterscheiden sich deutlich von reinen Hard- oder Softwareprodukten und weisen daher besondere Merkmale und Eigenschaften auf, die den Entwurf, die Entwicklung und den Betrieb beeinflussen.

    Ziel: Das Ziel dieser Seminararbeit ist daher die Herausarbeitung und Analyse der Besonderheiten von smarten Produkten im Vergleich zu traditionellen Softwarelösungen oder Serviceangeboten. 

    Ergebnisartefakt: Das Ergebnisartefakt soll ein Kriterienkatalog darstellen, der die Besonderheiten von smarten Produkten aufzeigt.

    Literatur

    • Porter ME, Heppelmann JE (2014) How Smart, Connected Products are Transforming Competition. Harvard Business Review 92(11):64–88
    • Porter ME, Heppelmann JE (2015) How Smart, Connected Products Are Transforming Companies. Harvard Business Review 93(10):96–114
    • Schiller, Barbara; Brogt, Tobias; Schuler, J. Peter M.; Strobel, Gero (2018) Can Self-Tracking Solutions Help with Understanding Quality of Smart, Connected Products? In: AIS (Hrsg.): Proceedings of the 26th European Conference on Information Systems (ECIS). Portsmouth 2018
  • Die fortschreitende Digitalisierung führt zu einer immer höheren Durchdringung von Privathaushalten mit smarten Produkten. Die Smart Home Systeme steuern dabei beispielsweise Licht, Heizung oder Rollos. Während historisch zunächst einfache Sensorik wie Bewegungsmelder als Schnittstelle genutzt wurden, sind daneben inzwischen Smartphone Applikationen oder Sprachassistenten Teil der Steuerung. Jedoch ist die geeignetste Schnittstelle für ein Informationssystem immer abhängig von Kontextfaktoren.

    Ein mögliches Ziel dieser Arbeit ist die Analyse und Bewertung von möglichen Schnittstellen zur Steuerung eines Smart Homes anhand von unterschiedlichen zu entwickelnden Szenarien. Diese Szenarien sollen nach Benutzer und Aktoren variieren.

    Literatur

    • Kühnel C, Westermann T, Hemmert F, Kratz S, Müller A, Möller S (2011) I'm home: Defining and evaluating a gesture set for smart-home control. International Journal of Human-Computer Studies 69(11):693–704. doi:10.1016/j.ijhcs.2011.04.005 
    • Ospan B, Khan N, Augusto J, Quinde M, Nurgaliyev K (15.08.18 - 17.08.18) Context Aware Virtual Assistant with Case-Based Conflict Resolution in Multi-User Smart Home Environment. In: 2018 International Conference on Computing and Network Communications (CoCoNet). 15.08.18 - 17.08.18, S 36–44. doi:10.1109/CoCoNet.2018.8476898 
    • Portet F, Vacher M, Golanski C, Roux C, Meillon B (2013) Design and evaluation of a smart home voice interface for the elderly: acceptability and objection aspects. Personal and Ubiquitous Computing 17(1):127–144. doi:10.1007/s00779-011-0470-5 
  • Durch die Digitalisierung sind immer mehr Bereiche des beruflichen Alltags und Privatlebens geprägt von umfangreicher IT-Nutzung. Insbesondere durch stetige Veränderungen der genutzten IT steigen auch die Anforderungen an die Nutzer. Der daraus resultierende Technologiestress variiert aufgrund unterschiedlicher Einflussfaktoren von Person zu Person, ist aber auch im betrieblichen Kontext vorhanden, bspw. durch die Idee der andauernden Erreichbarkeit oder der Komplexität der eingesetzten Systeme. Durch eine Reduktion des Technologiestresses wäre es mutmaßlich aber möglich, die Effizienz der Systemnutzung zu erhöhen.

    Ein mögliches Ziel der Arbeit wäre es, einen Überblick zu schaffen über Kategorien von Technologiestress, die es im Unternehmenskontext gibt, deren Einflussfaktoren zu ermitteln und geeignete Empfehlungen gegen diesen Technologiestress aufzuzeigen und zu bewerten, insbesondere im Kontext von Veränderungsprozessen.

    Literatur

    • Adam MTP, Gimpel H, Maedche A, Riedl R (2016) Design Blueprint for Stress-Sensitive Adaptive Enterprise Systems. Business & Information Systems Engineering (Online First). doi:10.1007/s12599-016-0451-3 
    • Tarafdar M, Tu Q, Ragu-Nathan B, Ragu-Nathan T (2007) The Impact of Technostress on Role Stress and Productivity. Journal of Management Information Systems 24(1):301–328. doi:10.2753/MIS0742-1222240109
  • Durch die fortschreitende Digitalisierung wird die Durchdringung aller Lebensbereiche mit Informationssystemen weiter voranschreiten. Dadurch wird es auf der einen Seite notwendig das Systeme komfortabler, fehlerfreier und effizienter zu bedienen sind, um die anfallenden Aufgaben zielgerichtet zu unterstützen, auf der anderen Seite erwarten die Benutzer zunehmend ein höheres Maß an Gebrauchstauglichkeit, da Sie durch den privaten Kontext immer einfach nutzerbare Applikationen gewohnt sind. In diesem Kontext ist es notwendig Konzepte zur Erhöhung der Gebrauchstauglichkeit in die Softwareentwicklung aufzunehmen.

    Ein mögliches Ziel dieser Arbeit ist es Vorgehensmodelle für das Usability Engineering im Kontext von agilen Softwareentwicklungsmethoden für verschiedene Applikationstypen zu identifizieren und zu bewerten.

    Literatur

    • Sohaib O, Khan K (2010) Integrating usability engineering and agile software development: A literature review. In: 2010 International Conference On Computer Design and Applications. 25.06.10 - 27.06.10, V2-32-V2-38. doi:10.1109/ICCDA.2010.5540916

Themen für Master-Studierende

Themen für das Seminar "Wirtschaftsinformatik"

(Sprache: deutsch/englisch) SOFTEC-MA-1 , Betreuer: Tobias Brogt, M. Sc.

Identifikation von Entwurfsmethoden für smarte Produkte

Die fortschreitende Digitalisierung und die damit einhergehenden Marktveränderungen bedingen, dass Unternehmen die neuen Möglichkeiten für Innovationen, die sich durch moderne Technologien bieten, zielgerichtet einsetzen wollen. Ziel ist es, eine Zustandsverbesserung bei allen an der Wertschöpfung beteiligten Stakeholdern (Kunden, Unternehmen, Organisationen, …) zu erreichen. Daher werden viele, bisher losgelöste, wenig technische Produkte, in einen softwaretechnisch geprägten Kontext gesetzt.

Durch intelligente Technologie ergänzte Produkte werden als smarte Produkte (oder bspw. auch Smart Connected Products) bezeichnet und gliedern sich in den IoT-Kontext ein. Ein Beispiel bilden Wearables in der Form einer am Handgelenk getragenen Uhr. Diese erfasst unter anderem die Schrittzahl und leitet diese an einen digitalen Service weiter. Eine Auswertung der erfassten Daten kann dann für zielgerichtete Empfehlungen an den User eingesetzt werden.

Problemstellung: Der Entwurf und die Entwicklung derartiger Produkte ist für Unternehmen auf Grund der Komplexität mit verschiedenen Herausforderungen verbunden. Ein smartes Produkt basiert auf einer mehrschichtigen Architektur aus verschiedenen Komponenten. Ein wesentlicher Bestandteil ist dabei bspw. der Einsatz der Service-Komponente in Verbindung mit den anderen Architekturkomponenten. Es bedarf daher entsprechender, integrierter Entwurfsprozesse.

Ziel: Das Ziel dieser Seminararbeit ist die Identifikation von Ansätzen zum Entwurf derartiger smarter Produkte mit dem Fokus auf den gesamten Architekturstack.

Ergebnisartefakt: Das Ergebnis soll eine Sammlung von Entwurfsmethoden darstellen, die für den Entwurf derartiger smarte Produkte geeignet sind. Die Methoden sollen dabei in Summe auf den gesamten Architekturstack abzielen.

Literatur

  • Nunes M, Pereira A, Alves, A (2017) Smart products development approaches for Industry 4.0. Procedia Manufacturing. 13. 1215-1222. 10.1016/j.promfg.2017.09.035.
  • Porter M, Heppelmann J (2014) How Smart, Connected Products are Transforming Competition. Harvard Business Review 92(11):64–88
  • Porter M, Heppelmann J (2015) How Smart, Connected Products Are Transforming Companies. Harvard Business Review 93(10):96–114
  • Schiller, Barbara; Brogt, Tobias; Schuler, J. Peter M.; Strobel, Gero (2018) Can Self-Tracking Solutions Help with Understanding Quality of Smart, Connected Products?. In: AIS (Hrsg.): Proceedings of the 26th European Conference on Information Systems (ECIS). Portsmouth 2018
  • Zheng P ,Xu X, Chen C. (2018) A Data-Driven Cyber-Physical Approach for Personalised Smart, Connected Product Co-Development in a Cloud-based Environment. Journal of Intelligent Manufacturing. 10.1007/s10845-018-1430-y.

(Sprache: deutsch/englisch) SOFTEC-MA-2 , Betreuer: Tobias Brogt, M. Sc.

Einsatz von Plattformen als Grundlage für die Integration von Produkten und Services im Kontext der Digitalisierung

Die fortschreitende Digitalisierung und die damit einhergehenden Marktveränderungen bedingen, dass Unternehmen die neuen Möglichkeiten für Innovationen, die sich durch moderne Technologien bieten, zielgerichtet einsetzen wollen. Ziel ist es, eine Zustandsverbesserung bei allen an der Wertschöpfung beteiligten Stakeholdern (Kunden, Unternehmen, Organisationen, …) zu erreichen. Daher werden viele, bisher losgelöste, wenig technische Produkte, in einen softwaretechnisch geprägten Kontext gesetzt.

Durch intelligente Technologie ergänzte Produkte werden als smarte Produkte (oder bspw. auch Smart Connected Products) bezeichnet und gliedern sich in den IoT-Kontext ein. Ein Beispiel bilden Wearables in der Form einer am Handgelenk getragenen Uhr. Diese erfasst unter anderem die Schrittzahl und leitet diese an einen digitalen Service weiter. Eine Auswertung der erfassten Daten kann dann für zielgerichtete Empfehlungen an den User eingesetzt werden.

Problemstellung:Wesentliche Grundlagen von smarten Produkten bilden Plattformen (oder auch Ökosysteme) die alle beteiligten Elemente miteinander verbinden. Derartige Plattformen umfassen eine Vielzahl von Funktionen und unterscheiden sich zudem je nach Einsatzzweck.

Ziel/Ergebnisartefakte:Das Ziel dieser Seminararbeit ist die Herausarbeitung der Bedeutung von Plattformen bzw. Ökosystemen im Kontext von smarten Produkten. Dabei sollen die Begriffe umfassend erarbeitet und definiert werden und zudem ein klarer Bezug zu smarten Produkten hergestellt werden. Wünschenswert ist zudem ein Überblick über bestehende Plattformen und deren Eigenschaften.

Literatur

  • Porter M, Heppelmann J (2014) How Smart, Connected Products are Transforming Competition. Harvard Business Review 92(11):64–88
  • Porter M, Heppelmann J (2015) How Smart, Connected Products Are Transforming Companies. Harvard Business Review 93(10):96–114
  • Schiller, Barbara; Brogt, Tobias; Schuler, J. Peter M.; Strobel, Gero (2018) Can Self-Tracking Solutions Help with Understanding Quality of Smart, Connected Products?. In: AIS (Hrsg.): Proceedings of the 26th European Conference on Information Systems (ECIS). Portsmouth 2018

(Sprache: deutsch/englisch) SOFTEC-MA-3 , Betreuer: Gero Strobel, M. Sc.

Informationssystem-Architekturen im Zeitalter von Digitalisierung und Internet of Things

Im Rahmen der Digitalisierung nehmen intelligente Produkte und die darauf aufbauenden Dienstleistungen einen immer größeren Platz im betrieblichen, aber auch persönlichen Leben ein. Die Grundlage hierfür, stellen Hardwarekomponenten dar die immer leistungsfähiger und vor allem kostengünstigere werden, so dass, es Unternehmen möglich ist, vorhandene, aber auch neue Produkte mit smarten Komponenten auszustatten. Diese Produkte bieten Unternehmen und Kunden völlig neue Interaktionsmöglichkeiten und schaffen so Mehrwerte für den Endkunden aber auch für die Unternehmen. 

Dies neuen Möglichkeiten stellen Unternehmen aber auch vor neue Herausforderungen, die sich im Gegensatz zu vorherigen technologischen Neuerungen nicht nur auf einzelne Bereiche des Unternehmens auswirken, sondern einen globalen Effekt auf diese haben. Vor diesem Hintergrund ist das Ziel der Arbeit die Betrachtung des von Informationssystemen und deren Architekturen im Kontext von intelligenten Produkten unter der Forschungsfrage: Welchen Einfluss hat das Internet der Dinge auf die Architektur und Konstruktion von Informationssystemen?

Literatur

  • Aier S, Riege C, Winter R (2008) Unternehmensarchitektur – Literaturüberblick und Stand der Praxis. WIRTSCHAFTSINFORMATIK 50(4):292–304. doi.org/10.1365/s11576-008-0062-9. doi:10.1365/s11576-008-0062-9
  • FettkeP (2006) State-of-the-Art des State-of-the-Art. WIRTSCHAFTSINFORMATIK 48(4):257. doi.org/10.1007/s11576-006-0057-3. doi:10.1007/s11576-006-0057-3 
  • Matthes D (2011) Enterprise Architecture Frameworks Kompendium. Springer Berlin Heidelberg, Berlin, Heidelberg. doi:10.1007/978-3-642-12955-1
  • Sinz, E.J. (1997) Architektur betrieblicher Informationssysteme. Otto-Friedrich-Univ, Bamberg
  • Vom Brocke J, Simons A, Niehaves B, Niehaves B, Riemer K, Plattfaut R, Cleven A (2009) Reconstructing the Giant: On the Importance of Rigour in Documenting the Literature Search Process. In: Newell S, Whitley E, Pouloudi N, Wareham J, Mathiassen L (Hrsg) Information systems in a globalising world : challenges, ethics and practices ; ECIS 2009, 17th European Conference on Information Systems, Verona, S 2206–2217. 
  • Webster J, Watson RT (2002) Analyzing the Past to Prepare for the Future: Writing a Literature Review. MIS Quarterly 26(2):xiii–xxiii. http://www.jstor.org/stable/4132319
  • WinterR, FischerR (2006) Essential Layers, Artifacts, and Dependencies of Enterprise Architecture. In: 2006 10th IEEE International Enterprise Distributed Object Computing Conference Workshops (EDOCW'06). 16.10.06 - 20.10.06, IEEE Computer Society Washington, S 30. doi:10.1109/EDOCW.2006.33 
  • Winter, R. and Aier, S (o.J) Informationssystem-Architektur, http://www.enzyklopaedie-der-wirtschaftsinformatik.de/lexikon/daten-wissen/Informationsmanagement/Information-/Informationssystem-Architektur/index.html

(Sprache: deutsch/englisch) SOFTEC-MA-4 , Betreuer: Gero Strobel, M. Sc.

Services in the era of digitalization: A smart service taxonomy

Das "Internet der Dinge“ hat in den letzten Jahren sowohl in der Praxis als auch in der Forschung immer mehr an Popularität gewonnen. Basierend auf den Fähigkeiten intelligenter Produkte, wandeln sich Dienstleistungen zu "intelligente Dienstleistungen". Zentraler Fokus liegt hierbei auf Co-Value-Creation durch Nutzer und Anbieter. 

Auch wenn erste Versuche zur Konzeption und Klassifizierung von Smart Services unternommen wurden, scheint es noch keinen Gesamtkonsens über die spezifischen Merkmale von Smart Services zu geben. An dieser Stelle würde eine gemeinsame, beschreibende Sprache basierend auf der wichtigsten Smart Service-Attributen helfen, die unterschiedlichen Service-Arten und deren Konfigurationsmöglichkeiten zu beschreiben, zu analysieren und zu identifizieren. 

Vor diesem Hintergrund wäre das Ziel der Arbeit die Entwicklung der Taxonomie nach Nickelson et al. (2013) im Rahmen der Forschungsfrage: Wie lassen sich Smart Services in Bezug auf deren zentrale Service-Merkmale beschreiben?

Literatur

  • Allmendinger G, Lombreglia R (2005) Four strategies for the age of smart services. Harvard Business Review 83(10)
  • Barile S, Polese F (2010) Smart Service Systems and Viable Service Systems. Applying Systems Theory to Service Science. Service Science 2(1-2):21–40. doi:10.1287/serv.2.1_2.21 
  • Borgmeier A, Grohmann A, Gross S (2017) Smart services und Internet der Dinge. Geschäftsmodelle, Umsetzung und Best Practices : Industrie 4.0, Internet of Things (IoT), Machine-To-Machine, Big Data, Augmented Reality Technologie. Hanser, München
  • Bullinger H-J (Hrsg) (2006) Service engineering : Entwicklung und Gestaltung innovativer Dienstleistungen. Mit 24 Tabellen. 2., vollst. überarb. und erw. Aufl. Springer, Berlin [u.a.]
  • Porter M, Heppelmann J (2014) How smart, connected products are transforming competition. Harvard Business Review 92(11)
  • Thomas O, Nüttgens M, Fellmann M (Hrsg) (2017) Smart Service Engineering. Konzepte und Anwendungsszenarien für die digitale Transformation. Springer Fachmedien Wiesbaden; Imprint: Springer Gabler, Wiesbaden. doi:10.1007/978-3-658-16262-7 
  • Nickerson RC, Varshney U, Muntermann J (2013) A method for taxonomy development and its application in information systems. European Journal of Information Systems 22(3):336–359. doi.org/10.1057/ejis.2012.26. doi:10.1057/ejis.2012.26 

(Sprache: deutsch/englisch) SOFTEC-MA-5 , Betreuer: Gero Strobel, M. Sc.

Landwirtschaft im Zeitalter der Digitalisierung: Die Entwicklung einer Informationssystem-Architektur für Smart Farming

Durch die immer weiter fortschreitende Digitalisierung nehmen intelligente Produkte und die darauf aufbauenden Dienstleistungen einen immer größeren Platz im betrieblichen aber auch persönlichen Leben ein. Der Begriff des Smart Farming beschreibt hierbei die Verwendung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) innerhalb der Landwirtschaft. Der verstärkte Einsatz neuer Technologien innerhalb des Sektors, wird in Zukunft exponentiell zunehmen und im Zusammenhang mit dem Internet der Dinge, Big Data Analytics und dem Cloud-Computing zahlreiche Veränderungen und Vorteile mit sich bringen. Mit Hilfe dieser Technologien können für die Landwirtschaft relevante Informationen sowohl automatisiert als auch intelligent erfasst sowie zusammengeführt werden und sich infolgedessen sowohl positiv auf die Ernte als auch auf die Tierhaltung auswirken.

Die Grundlage hierfür bilden Sensordaten, welche sowohl von Maschinen, Pflanzen, Tieren, Gewächshäusern oder auch anderen Farmen und Systemen stammen. Um diese allerdings zeitnah und adressatengerecht verarbeiten zu können, sind Informationssysteme notwendig, welche genau für diese Domäne ausgelegt sind. Vor diesem Hintergrund ist das Ziel der Arbeit, die Entwicklung einer Informationssystem-Architektur für die Domäne Smart Farming.

Literatur

  • Braun, A.-T., Colangelo, E., Steckel, T. (2018) Farming in the Era of Industrie 4.0. Procedia CIRP 72, 979–984
  • Porter M, Heppelmann J (2014) How smart, connected products are transforming competition. Harvard Business Review 92(11)
  • Sinz, E.J. (1997) Architektur betrieblicher Informationssysteme. Otto-Friedrich-Univ, Bamberg
  • Walter, A., Finger, R., Huber, R., Buchmann, N. (2017) Opinion: Smart farming is key to developing sustainable agriculture. Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America 114, 6148–6150
  • Vom Brocke J, Simons A, Niehaves B, Niehaves B, Riemer K, Plattfaut R, Cleven A (2009) Reconstructing the Giant: On the Importance of Rigour in Documenting the Literature Search Process. In: Newell S, Whitley E, Pouloudi N, Wareham J, Mathiassen L (Hrsg) Information systems in a globalising world : challenges, ethics and practices ; ECIS 2009, 17th European Conference on Information Systems, Verona, S 2206–2217. 
  • Webster J, Watson R (2002) Analyzing the Past to Prepare for the Future: Writing a Literature Review. MIS Quarterly 26(2):xiii–xxiii. http://www.jstor.org/stable/4132319
  • Winter R, Fischer R (2006) Essential Layers, Artifacts, and Dependencies of Enterprise Architecture. In: 2006 10th IEEE International Enterprise Distributed Object Computing Conference Workshops (EDOCW'06). 16.10.06 - 20.10.06, IEEE Computer Society Washington, S 30. doi:10.1109/EDOCW.2006.33 
  • Winter, R, Aier, S (o.J) Informationssystem-Architektur, http://www.enzyklopaedie-der-wirtschaftsinformatik.de/lexikon/daten-wissen/Informationsmanagement/Information-/Informationssystem-Architektur/index.html

(Sprache: deutsch/englisch) SOFTEC-MA-6 , Betreuer: Gero Strobel, M. Sc.

Health im Zeitalter der Digitalisierung: Die Entwicklung einer Informationssystem-Architektur für Smart Health

Gesundheit ist ein grundlegendes menschliches Bedürfnis. Aufgrund einer stetig wachsenden Weltbevölkerung, einer alternden Gesellschaft und einer Zunahme chronischer Krankheiten gerät das Gesundheitssystem zunehmend unter Druck. Medizinische Ressourcen, wie Infrastruktur, Spezialisten und Medikamente, werden zu einem immer wertvolleren Gut. Traditionelle Behandlungsmethoden stoßen hierbei bald an ihre Grenzen.

Technologien wie das Internet der Dinge, Cloud Computing und maschinelles Lernen zeigen ein großes Potenzial, um diesen stetig wachsenden Druck auf das Gesundheitssystem zu verringern. Insbesondere der Einsatz intelligenter Produkte kann dazu beitragen, die Kosten für medizinische Standarduntersuchungen in Krankenhäusern und Fachkliniken zu senken.

Um eine IoT-basierte Gesundheitsversorgung für Patienten gewährleisten zu können, sind allerdings ganzheitliche Informationssysteme erforderlich, die eine Gesamtsystemperspektive einnehmen und sowohl systemrelevante technologische als auch menschliche Aspekte integrieren. Vor diesem Hintergrund soll folgende Forschungsfrage untersucht werden: Wie müssen Informationssysteme aus architektonischer Sicht für den Bereich der intelligenten Gesundheit gestaltet werden?

Literatur

  • Baker, S. B., Xiang, W., and Atkinson, I. (2017). “Internet of Things for Smart Healthcare: Technologies, Challenges, and Opportunities,” IEEE Access (5), pp. 26521-26544 (doi: 10.1109/ACCESS.2017.2775180).
  • Din, S., and Paul, A. 2019. “Smart health monitoring and management system: Toward autonomous wearable sensing for Internet of Things using big data analytics,” Future Generation Computer Systems (91), pp. 611-619 (doi: 10.1016/j.future.2017.12.059).
  • Jita, H., and Pieterse, V. (2018). “A Framework to Apply the Internet of Things for Medical Care in a Home Environment,” in Proceedings of the 2018 International Conference on Cloud Computing and Internet of Things, New York, NY, USA: Association for Computing Machinery, pp. 45-54.